#02 Die Carlo Alberti Gallerie und der kleine Plast

DIE CARLO ALBERTI GALLERIE

Die Carlo “Alberti” Gallerie (XIX Jahrhundert) ist die Verbindung zwischen dem Borellispalast und dem Park. Sie wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts von dem Graf Giacinto Borelli gebaut. Das Gebäude stellt sich als eine Konstruktion auf zwei Ebenen dar und ist an den ältesten kleinen Palast angeschlossen. Das Erdgeschoss erlaubt dank einer Arkade in Archivolto Straße die Durchfahrt zwischen dem Statutosplatz, der Pfarrstraße und einer weiteren angerückten Seite an die Schutzmauer. Zur damaligen Zeit wurde diese Stelle von hereinfahrenden Kutschen benutzt. Heutzutage wird sie nach sorgfältigen Renovierungsarbeiten als Touristeninfopunkt gebraucht.

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Das Obergeschoss – Die richtige und genaue Carlo Alberti Gallerie ist (16,50 Mt. X 2,50 Mt.), der nach rechts den Zugang zu dem kleinen Palast erlaubt und nach links eine deutliche Ansicht des Statutosplatzes durch die fünf Fenster zulässt.

Die Renovierung der Gallerie hat viele Wandbemalungen aus dem 19. Jahrhundert an den Tag gebracht, die von vielen Putzschichten verdeckt wurden.
Die Tür am Ende der Gallerie lässt den direkten Zutritt zu dem ersten Stock des Parks zu.

DER KLEINE PALAST

Die Adelszimmer im ersten Stock des kleinen Palastes (XV Jahrhundert) zeigen eine Serie von Gewölben und sie wurden anfänglich als „Trune“ (Biwaks der mittelalterlichen Bauerswohnungen) benutzt .

Die Veränderung und die von dem Graf veranlasste Restauration des kleinen Palastes wurden auf die Bedürfnisse des Adels (es wurde mehrmals der König von Sardinien Carlo Alberti dort empfangen) realisiert. Die Räume waren symmetrisch und mit umgedrehten Vorraum mit vier verzierten Kreisen ausgestattet, in denen den Umriss der römischen Kaiser gezeigt wurde.

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Einige Besonderheiten der Stelle von dem Borelli waren z.B. die Türe mit gemalten Übertüren und das Zimmer der Empore, das sich an der Kirche der Bruderschaft von S. Croce zeigt.

In dem nächsten geräumigen Zimmer der Vögel gibt es einen ansehnlichen Kamin aus rosafarbenem Marmor, der starke Analogien mit jenem des Borellispalastes zeigt.

Die Überlegungen in Bezug auf den Feudalcharakter des Orts mit dem qualitativen Wert der Manufaktur können seit jeher die Annahme der Palastzugehörigkeit zur Familie Borelli bekräftigen.

Der kleine Palast ist unfehlbar das Wohnhaus von den Borelli geworden, als im Jahr 1588 wegen der Zerstörung des Schlosses die Familie ohne Wohnsitz blieb. Der Aufenthalt der Familie in dem kleinen Palast hat sich bis zum Aufbau des Borellispalastes im Jahr 1606 hingezogen.

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Heute ist der ganze erneuerte kleine Palast die „Piero Camilla“ Stadtbibliothek von Demonte geworden.

In den untenstehenden Biwaks ist das Haus des Hufschmiedes gelegen. Dies gilt als deutliches Beispiel des bäuerlichen Lebens und der Volkswohnung sowie einer handwerklichen Werkstatt. Das Haus wurde bis 1975 bewohnt, als der letzte Hufschmied von dem Sturatal in Pension ging. Der ständige Einsatz von Autos an Stelle von Pferden hat daraufhin veranlasst, dass auch dieser Beruf in Vergessenheit geriet. Links des Eingangs gibt es einen kleinen Keller wohingegen zur rechten Seite eine Schmiede mit Werkzeugen für den Pferdbeschlag zu erkennen ist. Im Oberstock befindet sich das spartanische aber würdevolle Schlafzimmer.

Bibliografie

– “Relazione storico-tecnica preliminare al restauro del Palazzo Borelli”, 1996 del Politecnico di Torino, Professoressa Dottor Arch. Claudia Bonardi
– “Parrocchia S.Donato di Demonte” Ed. Diocesi di Cuneo, 2008
– Studio Architetti Associati Torino – “Palazzo e Parco Borelli, progetto di restauro e valorizzazione”, 2010, Arch. Carla Bartolozzi,
– “Demonte ieri e oggi”, Primalpe Edizioni, 1983
– Archivio storico della Confraternita di San Giovanni Decollato di Demonte